Atemschutzausbildung zu Gast in Brunn

 

Bereits das zweite Jahr in Folge macht die mobile Brandsimulationsanlage zur Atemschutzausbildung halt in Brunn am Gebirge. Im Auftrag des Bezirksfeuerwehrkommandos Mödling wird in der Zeit von 24. bis 25.10. wieder eine Vielzahl von Atemschutztrupps aus mehreren Bezirken den Ernstfall unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.

Bevor sich die Trupps der Atemschutzausbildung Stufe 4 im Ausbildungscontainer stellen dürfen, erhalten sie eine kurze Einschulung auf die Besonderheiten der Anlage und beüben an einer freistehenden Tür das richtige Öffnen ebensolcher. Im Anschluss begeben sich mehrere Trupps zeitgleich zur sogenannten Wärmegewöhnung in einen der beiden Brandräume, welcher im Zuge dessen immer stärker befeuert wird.

Nach erfolgreichem Absolvieren der ersten beiden Stationen wird es ernst. Jeweils ein Atemschutztrupp begibt sich mit einem Ausbildner über den engen Treppenabgang mit einer Schlauchleitung ins Innere der Brandsimulationsanlage. Im ersten Brandraum gilt es eine in Brand stehende Rohrleitung abzulöschen und abzusperren. Nach anschließendem korrektem Öffnen, mit der zuvor im Freien geübten Technik, der Zugangstüre zum zweiten Brandraum ist der Brand einer Couch sowie eines Kleiderschrankes zu bekämpfen. Während der Brandbekämpfung kommt es „plötzlich“ zu einer Rauchgasdurchzündung, einem sogenannten Flash-Over. Hier wird auf die richtige, intuitive und in den vorhergehenden Ausbildungsstufen oft trainierte Reaktion des gesamten Trupps, aber speziell des Strahlrohrführers geachtet und gegebenenfalls mehrmals wiederholt. Nachdem jedes Truppmitglied jede Position beübt hat, sprich nach drei Durchgängen, folgt nach rund 20-minütiger Heißausbildung eine Nachbesprechung mit dem jeweiligen Ausbildner.

Ausbildungen wie diese sind sowohl für Freiwillige, als auch für Berufs- und Betriebsfeuerwehren, von immenser Wichtigkeit. Simulationsanlagen wie diese ermöglichen die richtigen Handgriffe unter hoher Hitzeeinstrahlung zu trainieren und so die Feuerwehrleute auf den Ernstfall vorzubereiten. Nur durch dieses hohe Ausbildungsniveau ist es möglich, Gefahren für die Feuerwehrleute als auch für etwaige Betroffene zu minimieren und Sachschäden so gering wie möglich zu halten.

 

 

 

 
 
 

 

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